• Mittwoch, 17. Januar 2018

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Projekt HELENE: Forschungsprojekt schafft den Weltrekord

„F&E für Photovoltaik“, ein Bund des 6. Energieforschungsprogramms der Bundesregierung und des Förderprogramms „Photonik Forschung Deutschland“, schaffen einen Durchbruch mithilfe von der sogenannten „PERC-Technologie“ (Passivated Emitter and Rear Cell) und können mit einem Zellwirkungsgrad von 21,7% einen neuen Weltrekord aufstellen.

Das Forschungsprojekt HELENE, das von 1.10.2014 bis 30.09.2017 läuft, und mit einem Projektvolumen von rund EUR 19,9 Mio unterstützt wird, kann eine erste Bestmarke vermerken, welche auch gleichzeitig einen neuen Weltrekord mit sich bringt. Erreicht wurde dies durch die neue „PERC-Technologie“, bei welcher es sich um den Nachfolger der kristallinen Silizium-Solarzellen handelt. Die Nachfrage dieser neuwertigen Solarzellen ist wegen ihrer Effizienz und ihrem niedrigen Preis unter Herstellern enorm gestiegen.

Wir haben jetzt ein wichtiges Zwischenziel erreicht, vor uns steht aber noch ein gutes Stück Arbeit. Wir wollen die Marke von 22,5% bis Ende 2017 knacken.“, meint Dr. Phedon Palinginis, Verwalter des Forschungsverbundes HELENE.

Ziel des Projektes ist es nämlich auf Basis von industrierelevanten Produkt- und Prozesstechnologie den Wirkungsgrad genau dieser kristalliner Solarzellen von 19,5 auf 22,5 Prozent zu steigern. Denn desto höher der Wirkungsgrad und die Herstellung der Zellen, umso günstiger kann sauberer Solarstrom hergestellt werden.

Photovoltaik für die Zukunft und in der Industrie

Mit der weiterhin günstig werdenden Solarenergie wird auch die Energiewende weiterhin vorangetrieben:

Schon bald sollen die Forschungsergebnisse des Projekts in die industrielle Produktion überführt werden. Damit wird nicht nur die preiswerte Solarzellen- und Stromerzeugung innoviert, sondern auch zahlreiche, hochwertige Arbeitsplätze geschaffen und die Wettbewerbsfähigkeit der Photovoltaik weltweit gesichert.

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