• Mittwoch, 17. Januar 2018

Strom Sparen im Alltag – so einfach geht’s

Stromsparen

Stromkosten einzusparen gestaltet sich einfacher, als man denkt. Sobald man das Bewusstsein dafür etwas in den Fokus gerückt hat und reflektierter darauf achtet, wie man mit seinem Energiekonsum haushaltet, gelingt es, einschlägige Veränderungen vorzunehmen, die sich rentabel auswirken können.
Um den bewussten Umgang und die Achtsamkeit etwas zentraler zu verankern, sind hier ein paar essentielle Punkte aufgelistet, welche sorgsamen Umgang erleichtern und Ihr ökologisches Umfeld kostensparender und effizienter auszeichnen.
Schlüsselthema in Punkto Stromsparen bildet das Thema der Heizung, – die wenigsten wissen, dass Heizpumpen oft verschwenderischen Ursprunges sein können. Je älter die Pumpe, desto höher der Verbrauch. Durch Verbau einer neuen Pumpe können in diesem Bereich bis zu 80% Strom gespart werden.

Gerade im Bereich der Haushaltselektronik kann mit einem nachhaltig gelegten Grundstein Großes erwirkt werden. Wer beim Kauf eines Gerätes auf die höchste Energieklasse von A+++ setzt, investiert zwar beginnend etwas mehr, spart dann aber über langen Zeitraum stetig an Stromkosten.

Im Bereich des Badezimmers kann vor allem dann gespart werden, wenn man die Waschmaschine bewusster nutzt. Man sollte nur volle Waschgänge in Betrieb nehmen, um Energie einzusparen. In den meisten Fällen reicht es auch aus, die Wäsche „kalt“ zu waschen, was ein weiteres Stromkostenminus zeichnet.

Noch einfacher funktioniert es, in der Küche und bei der Elektronik rund um den Herd einzusparen – eine einfache und logische Anordnung der Gerätschaften verringert den Verbrauch. Kühl- und Gefrierkombinationen sollten niemals in der Nähe von beheizbaren Geräten wie dem Herd, Backofen oder der Mikrowelle Platz finden. Des weiteren sollte genug Platz für die Auslüftung gegeben sein und wer bei der Kühlschrankhelligkeit auf geringeres Licht setzt kann ebenfalls effizient einsparen.
Weiters sollte man regelmässig abtauen, da die durch Eis verursachten Temperaturunterschiede zu vermehrtem Stromverbrauch führen, weil die Geräte zur Regulation mehr Energie benötigen.
Im Bereich der Küche wird in der Regel in jedem Haushalt die dichteste Rate an Strom konsumiert.
Grundsätzlich gilt: Beim Kochen immer die passende Platte benutzen und in jedem Fall die Pfanne oder den Kochtopf mit einem adäquaten Deckel abdichten. Dies spart mehr Energie ein, als man glauben möchte.

Auch im Bereich der Unterhaltungselektronik kann Achtsamkeit ein Minus auf der Stromrechnung bezeichnen. Stromsteckerleisten und Standbyregler sind keine Fremdbegriffe mehr, – hier lässt sich bereits effizient Energie regulieren, es empfiehlt sich jedoch auch bspw. den Monitor des Computers abzuschalten sollte man nicht davor sitzen, Geräte keinesfalls über Nacht aktiv laufen zu lassen. Bei einem Router der meist ununterbrochen am Netz hängt empfiehlt es sich eine Zeitschaltuhr zu integrieren, die Nachts, wenn man das Internet nicht nutzt die Stromzufuhr kapselt, und sich morgens selbstständig wieder aktiviert.

Dies sind nur ein paar hilfreiche Tipps, wie man seinen Haushalt in ein bewusstes, gewinnträchtigeres Heim wandeln kann, optimal und effizient Stromkosten einsparen kann man natürlich beispielweise auch durch die Integration einer hauseigenen Photovoltaikanlage oder Solarthermie.

Verwandte Artikel