• Mittwoch, 17. Januar 2018

Das Fazit des Birnenverbots

Goodbye Glühlampe

2009 wurde erstmals das Konzept und die Idee hinter dem Verbot von Glühbirnen vorgestellt. Grundgedanke war es, durch gezieltes Verzichten und intelligentes Investieren in energiesparendere Alternativen, Strom einzusparen und nachhaltig einen langfristigen Beitrag für die Umwelt zu leisten.
Grund für den geplanten Umschwung bezeichnete es, dass haushaltsübliche Glühlampen mehr Wärme als Licht produzierten, und somit ein Hochmaß an Energie ohne Nutzen verbrauchten.
Die LED-Technologien waren um 2009 noch lange nicht so fortschrittlich vorangeschritten, wie dies heute der Fall ist, erst um 2012 gelang es, eine LED-Glühbirne zu entwerfen, welche warmes und angenehm atmosphären-charakteres Licht spendete, und somit tatsächlich effizientes und konkurrenzfähiges Pendant zum konventionellen, lichtspendenden Glühkolben ausmachte.
In kontinuierlichen zeitlichen Abständen wurde eine immer breitere Range an energiestrapaziven Leuchtmitteln vom Markt genommen.

Ambitioniertes Ziel war es, 2012 alle Glühbirnen von 25 bis 100 Watt vom Markt zu nehmen und im Freiverkauf nicht mehr anzubieten. Bei Hallogenlampen der Klasse C soll noch 2016 der komplette Verkaufs-Stop erwirkt werde. Ab September diesen Jahres sollen nur mehr Leuchtmittel der Klasse B und aufwärts konventionell erhältlich sein.
Die Glühbirnenreform traf 2009 nach Bekanntmachung auf großen Unmut, während noch Restbestände abverkauft werden durfte, wurde ein Rekordergebnis in Verkaufszahlen niedergeschrieben. Die Summe der verkauften Watt-Birnen überstieg die Zahlen des Vorjahres um beinahe 10 Millionen Stück.

Der Grundgedanke hinter dem kompletten Ausscheiden von Glühbirnen, war der jene, dass es gelingen sollte Länderweit Strom einzusparen und Kosten zu senken. Nun, sieben Jahre nach erstmaliger Bekanntgabe und in Kraft treten dieser neuen Regel, wurden Analysen und Aufrechnungen mit einem leider sehr ernüchternden Ergebnis erstellt. Zwar sei der Stromverbrauch durch Lichtenergie drastisch gesunken, im Allgemeinen jedoch sei er durch vermehrtes Nutzen vielerlei neuer elektronischer Peripherien wie Tablets und Smartphones unterm Schnitt etwa gleich geblieben.
LED-Lampen
Einen positiven Nutzen darf man natürlich dennoch verbuchen, würde man nach wie vor auf die mittlerweile verpönte Glühbirne setzen, so wäre der Verbrauch im Gesamten angestiegen, anstatt trotz vieler Erneuerungen etwa gleichbleibend zu sein.
Trotzdem rufen Umweltminister vielerlei Nationen zu achtsamerem Umgang mit Strom und dessen Konsumation auf.
Den Eigenverbrauch ein
zudämmen und die Kostenintensive zu minimieren, empfiehlt es sich auf eine hauseigene Photovoltaik-Anlage zu setzen.

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