• Mittwoch, 17. Januar 2018

Das war die Earth Hour 2014: Neue Rekordbeteiligung

Am Samstag fand die achte Earth Hour in 162 Ländern statt. Um ein Zeichen für den Schutz der Erde zu setzen, schalteten Millionen Menschen um jeweils 20.30 Ortszeit die Lichter aus. Von Las Vegas bis zum Vatikan, von Tahiti bis Thailand und sogar auf der Internationalen Raumstation wurde ein Zeichen gesetzt.

Millionen von Menschen in über 7000 Städten und insgesamt 162 Ländern schalteten jeweils um 20.30 Ortszeit die Lichter aus. Auch die Beleuchtungen zahlreicher Wahrzeichen und symbolträchtiger Bauwerke erloschen während der Earth Hour, darunter die Golden Gate Bridge, der Petersdom, der Las Vegas Strip oder der Burj Khalifa in Dubai. In Österreich verdunkelten sich die Wahrzeichen aller Landeshauptstädte und es wurden Fackelzüge, Kerzenlicht-Abende und andere Events organisiert. Auch Bundespräsident Heinz Fischer, Bundeskanzler Werner Faymann sowie die beiden Miss Earth Sandra Seidl und Katia Wagner unterstützen die Earth Hour 2014.

Verdunkelung am Brandenburgertor, Berlin. Foto: Kay Herschelmann
Verdunkelung am Brandenburgertor, Berlin. Foto: Kay Herschelmann

Als Erstes erloschen die Lichter auf dem kleinen pazifischen Inselstaat Samoa, als es nach österreichischer Zeit erst Samstagmorgen um 7.30 Uhr war. Abgeschlossen wurde die weltgrößte Klimaschutzaktion 24 Stunden später mit dem Angehen der Lichter auf Hawaii und Tahiti. Auch von der internationalen Raumstation ISS sendete der russische Astronaut Mikhail Tyurin eine Grußbotschaft und rief zum Schutz des fragilen Planeten Erde auf.

Auch wenn es sich bei der Earth Hour hauptsächlich um eine symbolische Aktion handelt, kann die Aktion ein größeres Bewusstsein für das Stromsparen im eigenen Umfeld schaffen. Zudem werden auch dieses Jahr wieder verschiedene konkrete Umweltschutzprojekte realisiert, die durch Crowdfunding finanziert werden konnten.

Die Lichter des Ars Electronica Centers Linz gehen aus, Foto: Martin Hieslmair
Die Lichter des Ars Electronica Centers Linz gehen aus, Foto: Martin Hieslmair

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