• Mittwoch, 17. Januar 2018

Die Welt ist kein Aschenbecher

Eine astronomische Anzahl von Zigarettenkippen landet jährlich auf den Boden unserer Lebensräume und vergiftet Erde, Pflanzen und Gewässer. Nun gibt es eine umweltschonendere Alternative: Zigarettenfilter, die sich innerhalb kürzester Zeit zersetzen und keine giftigen Substanzen mehr hinterlassen.

Biologisch abbaubare Zigarettenfilter

Biologisch abbaubare Zigarettenfilter schonen die Umwelt

Umweltschäden durch synthetische Zigarettenfilter

Der Zigarettenfilter gehört zu den am häufigsten in der Umwelt entsorgten Gegenständen der Welt. Durch ihr geringes Gewicht gelangen sie sehr leicht durch den Wind in offene Gewässer oder in die Kanalisation, was dramatische Konsequenzen für die Umwelt nach sich zieht. Die beinhalteten toxischen Substanzen sind eine große Gefahr für Vögel und Wasserbewohner, die diese Filter oft durch Verwechslung mit Nahrung in ihrem Körper aufnehmen.

Besonders kritisch ist, dass ein synthetischer Filter etwa 10 bis 15 Jahre braucht bis er verrottet. Bei geschätzten 4.5 Trillionen weggeworfenen Zigarettenfiltern jährlich wird die enorme Belastung mehr als deutlich. Bei vielen Reinigungsaktionen in Städten oder an Stränden ist ein Zigarettenstummel-Anteil von einem Drittel am gesammelten Müll keine Seltenheit.

Eine grüne Alternative

OCB vertreibt beispielsweise biologisch abbaubare Öko-Filter und ein Hersteller aus Kalifornien (Greenbutts) setzt auf eine besonders umweltschonende Variante und produziert Filter aus natürlichen Stoffen wie Flachs, Hanf und Baumwolle. Dadurch verrotten diese „grünen“ Filter bereits innerhalb eines Monat.

Wer den Umstieg auf biologisch abbaubare Filter nicht mitmachen möchte, dem sei ans Herz gelegt, zumindest einen Standaschenbecher zu nutzen, so dass die Zigarettenstummel gesammelt werden und nicht einfach in der Umwelt entsorgt werden. Somit können wir alle gemeinsam „grüner“ leben!

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