• Sonntag, 21. Januar 2018

Elektroautos für die Masse

Elektroautos für 11.000 Euro – ist das die Revolution auf den Straßen?

Schon seit Jahren wird über das Thema „Elektro-Auto“ heiß diskutiert. Der frühere Umweltminister Nikolaus Berlakovich wollte bis 2020 250.000 zugelassene E-Autos auf Österreichs Straßen haben. Doch die Realität sieht anders aus.

Ende Mai wurde ein ernüchterndes Ergebnis von gerade einmal 3.765 strombetriebenen Fahrzeugen (Autos und Kleinlader) festgestellt. Schuld daran sind die zu hohen Anschaffungskosten und die mangelnde Infrastruktur um die E-Autos mit Strom zu versorgen.

Andere Länder als Vorbilder

In Norwegen hingegen ist das, wovon wir träumen, schon längst Alltag geworden. Dort machen E-Autos bereits zwölf Prozent aller Neuzulassungen aus. Die Autos werden in Norwegen durch kleine Privilegien wie die Befreiung der Innenstadt-Maut, kostenloses Parken auf öffentlichen Parkplätzen und geringere KFZ-Abgaben massiv gefördert. Außerdem gibt es ein gut ausgebautes Netz von Stromtankstellen.

Wir sehen also, es ist möglich, der Umwelt Gutes zu tun und sich gegen steigende Preise der Ölindustrie zu wehren und ausgerechnet Japan erweist sich als Vorreiter in dem Projekt. Nissan und Mitsubishi wollen gemeinsam ein Billig-Elektroauto für umgerechnet gerade einmal 11.000 Euro auf den Markt bringen und so E-Autos auch für den Otto-Normalverbraucher leistbar machen. Geplant ist, dass das Fahrzeug 2016 oder 2017 auf den Markt kommt. Das sei jedoch noch nicht sicher, da die Zusammenarbeit bisher noch nicht beschlossen ist, betont ein Mitsubishi-Sprecher.

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