• Mittwoch, 17. Januar 2018

Goodbye to Standby – Energiesparen aus der Steckdose

Standbyregler

Energie kommt aus der Steckdose, – man verschwendet oft keinen weiteren Gedanken daran, man steckt Peripheriegeräte an und lässt diese oft Wochen und Monate am Stromnetz hängen – denn – Geräte gehen mittlerweile ja sogar selbst in die Standbymodi und verbrauchen so keinen Strom, meint man.
Diese Annahme ist leider falsch, denn jedes Gerät, welches am konventionellen Netz angebunden ist, ist durchgehend mit Energie aus der Steckdose versorgt. Wenngleich es sich um einen sehr geringen Anteil handelt, so summiert sich dieser mit voranschreitendender Zeit. Bei einem normalen Haushalt können 10-20% des Jahresverbrauches aufs Konto von „Daueranschlussgeräten“ gehen, – was sich in vielen Fällen, jedoch je nach Verbrauch, als recht beachtliche Summe zu Buche schlagen kann.
Selbst Geräte wie zum Beispiel eine Mikrowelle verbrauchen, – solange sie an ein Netz gebunden sind und nicht manuell abgesteckt werden ein Mindestmaß an Strom.
2011 gelang einem Univeritätsinternen Forschungsprojekt in Oberösterreich die Umsetzung einer relativ simplen Idee, – ein Verteiler, welcher, sobald man ein Gerät außer Betrieb setzt diesen, und sämtliche damit verbundene Peripheriekomponenten komplett vom Stromnetz trennt.
Der geringe Stromanteil der dennoch in die Steckdose fließt wird dort zwischengespeichert und bei Inbetriebnahme zuerst konsumiert. Gestalteten sich Standbyregler vor Jahren noch als sehr konstenintensive Überlegung, gibt es diese mittlerweile auch für den kleinen Geldbeutel und Jedermann.
Ab 12 Euro muss man in einen Standbyregler investieren, eine Investition die sich jedoch nach wenigen Monaten bereits rentiert, – eine Minute nach deaktivieren des Gerätes kappt der Regler den Strom des Hauptgerätes und jeglicher Peripherie.
So lässt sich ohne großen Mehraufwand Strom, und folglich auch Geld sparen.
Kaufen kann man den stromsparenden Regler mittlerweile in fast jedem Elektrofachhandelsvertrieb. soccket

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