• Mittwoch, 17. Januar 2018

PVNEWS berichtet über Kubas EnergiewendeKuba steigt auf erneuerbare Energien um

KUBA. Veraltete Ölkraftwerke und steigende Ölimporte, aufgrund mangelnder Ressourcen animiert Kuba zum Umdenken – pvnews.at informiert.

Derzeit benötigt der Inselstaat mehr als 18 Mrd. Kilowattstunden Strom. Bis 2030 sollen es bis zu 30 Milliarden sein, was Kuba rasch zum Umzudenken in der Energiepolitik zwingt. Bis dahin sollen 23 Prozent des benötigten Stromes aus erneuerbaren Energie stammen. Bereits im vergangenen Jahr entstanden vier Windkraftwerke, ein Photovoltaik-Park und eine Biomasse-Anlage.

Aufgrund der Ressourcenknappheit importiert Kuba Öl aus Venezuela, die Ölkraftwerke im Landesinneren stammen noch aus den Zeiten der Sowjetunion. Diese werden aber mit russischer Hilfe saniert bzw. durch Gas- und Dampfkraftwerke ersetzt. Auch österreichische Unternehmen rechnen mit einer Beteiligung an Kubas Energiewende.

Bereits Ende Dezember unterzeichnete der österreichische Infrastrukturminister Alois Stöger den „Memorandum of Understanding“, in welchem die Mithilfe im Technologiebereichs vereinbart wurde, in Havanna. Der Minister: „Die Kubaner haben Rieseninteresse an unseren Erfahrungen und Forschungen im Sektor der erneuerbaren Energien.“

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