• Mittwoch, 17. Januar 2018

Eine spaßige Herausforderung animiert zu kontinuierlicher Nachhaltigkeit

Ecochallenge

Eine neue, in Deutschland entwickelte App, schafft derzeit – mit charmantem Witz – spielende Leichtigkeit und neue Zugänge zum Thema Nachhaltigkeit.
Als universitätsgebundenes Arbeitsprojekt der Fachhochschule Potsdam startend, entwickelten kreative Studenten mit engagierter Vorbildwirkung, die „EcoChallenge“-App, welche den User immer wieder, mit neu nachgestockten Denkanstößen und dazupassenden Aufgaben zum Umdenken herausfordert.

Ein mechanisch routinierter Lebensstil und stressige äußere Umstände sind oft Ursache, dass man wichtige Dinge und achtsamen Umgang mit der Natur, wie auch Gesundheits- und Vitalaspekte aus dem Fokus verliert und vernachlässigt.
Obwohl man sich selbst immer wieder ermahnt, überlegter und sorgsamer zu leben, regional zu essen und allgemein bewusster und „grüner“ zu denken wie zu handeln, – geht dieser Vorsatz oft in der wiederkehrenden Eintönigkeit des Alltags unter.
Idee der Entwickler war es, diesbezüglich einen spielerischen Konkurrenzkampf zu entfachen, und in wettstreitbasierten Aufgaben die Verstand und ökologischen Gedanken erfordern, begleiterscheinend zu einem wachsameren Umgang aufzurufen.
Sich im direkten Vergleich mit Freunden, welche die Anwendung ebenfalls installiert haben, zu messen, sollte zusätzlich als Ansporn dienen.
In verschiedenen Menüpunkten wird man animiert, kleine Veränderungen umzusetzen und in den Tagesablauf zu integrieren.
Jeder der Punkte ist mit einem Regler versehen, der dann umgelegt werden darf, sobald man die Challenge gewissenhaft gemeistert hat.
Die Kategorien umfassen ein Sammelsurium von Ernährung bis Recycling, und werden immer wieder mit aufschlussreichen Infografiken, Randfakten und einfachen, integrativen Hilfestellungen ergänzt und aufgewertet.
Die App ist sehr geschickt und vor allem spannend aufgebaut, die gut recherchierten Lehrinhalte lenken das Bewusstsein geschickt auf die Fokusthemen und provzieren Eigeninitiative im positiven Sinn.
Um eine überschaubare Transparenz zum eigenen Fleischkonsum und Co zu erlangen, können beispielsweise Essgewohnheiten dokumentiert werden. Aber auch Aufgaben, wie beispielsweise bewusst auf den Kauf einer Kunststofftragetasche zu verzichten, sind den Entwicklern ein motivierendes Häkchen wert. Die Königsklasse bilden dann Kategorien wie „Licht“ & „Wärme“ – Anwendungen bei denen besonders auch nachhaltiger Energiehaushalt zum Schlüsselthema gemacht wird.

Wer nun neugierig geworden ist, kann sich die APP hier als kostenfreien Download aufs Smartphone laden.

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