• Mittwoch, 17. Januar 2018

Innovativer Drehmoment dank österreichischer Kreisel Batterietechnologie

Elektroauto

2015 war gezeichnet von Empörung und Unmut im Bezug auf halsbrecherische Rekordhöhen bei Benzin- und Dieselpreisen. Dass es Alternativen zu fossilen Treibstoffen gibt, ist kein Geheimnis – Marktführer Tesla machte es vor – und viele Kraftfahrzeugshersteller zogen nach – Elektroautos mit Steckdosenpol und damit das Feeling und die Profite einer hauseigener Tankstelle.
Obwohl der Technologie im Rekordtempo neue Verbesserungen und Simplifizierungen gelangen, war es dennoch nur in sehr kostspieligen Unterfangen möglich, Batterien herzustellen, welche die Leistungsdauer der elektrostrombetriebenen Fahrzeuge auf eine Kapazität von über 200 km pro Ladung überbieten konnten.
Bis jetzt.
Die Komposition eines Mühlviertler Brüdertrios hat in diesem Jahr avantgardistische Innovationsgeschichte geschrieben. Mit der Entwicklung einer umweltschonenden, effizienten, und zu einem kolossal hohen Grad leistungsfähigeren Batterie, gelang die erfolgreiche Umsetzung einer Idee, welche sogar schon mit dem EnergieAward ausgezeichnet wurde.

Grenzenloser Heimvorteil mal Drei

Grenzen scheinen den Kreisel-Brüdern weitgehend kein Begriff zu sein.
Ihnen ist eine noch nicht da gewesene Variantenentwicklung gelungen, welche ermöglicht, die Peformance eines stromgeladenen Autoantriebes auf fast das 3-fache der bisher gewöhnlichen Leistungseffizienz eines Elektromotors zu pushen.
Die revolutionäre Technik ist individuell einstellbar und daher in jedes Fahrzeug zu integrieren. Im Rahmen einer allumfassenden Gesamtplanung und unter sorgfälltiger Rücksichtnahme aller Komponenten wird auf jedes Fahrzeug spezifisch, eine passende Lösung erstellt.
So können mit einem Fahrzeug mit Kreisel-Batterie anstatt von einer wie bisher üblichen Strecke von 150-200 km/Ladung Distanzen zwischen 350 und 450 km/Ladung zurückgelegt werden.

Die Einsatzbreite ihrer Entwicklung lässt sich in kaum vorstellbar weite Kategoriegruppen auffächern.
So fand ihre Elektrotechnologie bisher nicht nur Einsatz in Autos, sie wurde auch bereits in Bikes, Karts, Jetskis und Rollern, vor allem aber in noch gewaltigeren Größenordnungen wie Schiffen und Flugzeugen, verbaut.

Von der Bühnen- zur Serienreife

Aus einer dem Jux entsprungenen Freizeitgestaltung, im Rahmen derer die 3 Tüftler an einem alten Audi A2 bastelten, florierte schnell, die Idee auf ein weiteres Level zu erhöhen.
Das nächste Projekt befand sich investitionstechnisch schon in einer ganz anderen Liga – knapp 150.000 Euro kostete es, das selbe Unterfangen mit noch hochwertigeren Komponenten an einem Porsche Carrera S 911 zu realisieren. Nach einer gelungenen Umsetzung und weiteren Versuchen nahm der Leitgedanke, emmisionsarme Elektrotechnik ohne Leistungseinbußen zu verbauen und zum Durchbruch zu verhelfen, immer greifbarere Form an.
800.000 Euro wurden in einen speziellen Laser investiert. Dieser verschweißt die Akkuzellen in einem neu entwickelten, wegweisenden Verfahren. Das Ergebnis von mehr Leistung und Reichweite bei weniger Gewicht und längerer Lebensdauer scheint fast zu phantastisch um wahr zu sein.
Die Zellen werden durch eine flüssige Komponente umspült, diese ermöglichen eine thermische Regulation, welche die Performance und die Lebensdauer jeder Zelle optimiert.
Durch eine mechanische Abgrenzung der Zellen ist es möglich, dass – sollte eine Zelle defekt sein, diese von den anderen getrennt wird. So liegt die Leistungsdauer einer Kreiselschen Akkuzelle selbst nach einer Ausreizung von 250.000 zurückgelegten Kilometern immer noch bei geringstens 80%.
Seit 2016 vertreibt KreiselElectronics ihre Technologie aktiv. Die Preise starten bei 45.000 Euro für einen Caddy und variieren nach oben hin, je nach Wunsch und Ausführung des Fahrzeugs. In einem Interview berichtet Markus Kreisel, dass sich, bei einer Nutzzeit von 6 Jahren und einer durchschnittlich zurückgelegten Wegstrecke von 200 km, pro Tag eine unglaubliche Summe von bis zu 45.000 Euro an Spritkosten einsparen lassen.
Das innovative Trio hat es geschafft, Elektromotoren alltagstauglich und serienreif im 21.Jahrhundert zu begrüßen!

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