• Mittwoch, 17. Januar 2018

Neue Reform im Bereich von Ökostromgesetzen

Ökostromreform
Vergangene Woche wurde wurde publik, dass eine umfangreiche Veränderung im Bereich des Ökostromgesetzes geplant ist. Ging Deutschland schon einige Tage zuvor mit vorbildlichem Beispiel voran, zieht nun Österreich in löblicher Manier nach und plant einschlägige Reformation in Belangen erneuerbarer Energien und deren Förderungen.

Primär im Bereich von Förderungen für Photovoltaikanlagen soll eine weitere weitreichende Änderung statt finden.
Laut Wirtschaftsministerium seien in Österreich – im direkten vergleich mit bspw. Deutschland – die Richtlinien für Förderungen im Bereich der nachhaltigen Energie zwar bereits zum aktuellen Zeitpunkt fortschrittlicher und gewinneffizienter geregelt, dennoch können auch hier noch Verbesserungen stattfinden und vorgenommen werden.
Der im österreichischen Ökostromgesetz verankerte Kostendeckel ermöglicht aktuell bereits kontrolliertere Ausbaumodelle und ist so ein effektiver Kostenregulator für Eigenheime und Unternehmen.
Jedoch waren Förderungen bisher sehr für Einfamilienhäuser und Soloprojekte reserviert.
Dies soll verändert werden. Gravierende Maßnahmen werden speziell im Bereich der Photovoltaikförderung für Mehrfamilienhäusern geplant. Durch genaue Messungen sollen Gemeindschaftsanlagen errichtet werden, bei denen es möglich ist, den Verbrauch genau auf den Endkonsumenten zurückzuführen und so eine gemeinsame Konsumation problemlos zu gestalten.
Bei Erstinvestition ist es so möglich das Investment in mehrere Parteien aufzudividieren, – mit zusätzlicher Förderung eine Option die eine Kapitalanlage noch attraktiver und leistbarer gestaltet.

Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner äußert sich zu den Gesprächen mit dem Sozialministerium, und erklärt, dass marktkonformere und kosteneffizientere Fördersysteme geplant werden und Lösungsansätze dahingehend formuliert werden, Investitionzuschüsse anstatt von Rückspeisetarifen einzuführen.
Kleine Novellen werden bereits im Sommer 2016 umgesetzt, die genaueren Neuerungen sollen dann Ende 2016/ Anfang 2017 vorgestellt werden.

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