• Mittwoch, 17. Januar 2018

girlLaughing-1020x680

Photovoltaik findet den Weg in Oberösterreichs Klassenzimmer

Das Förderprogramm des Landes Oberösterreich geht in die zweite Runde. Bis Juni 2014 können bis zu 170 oberösterreichische Schulen eine Förderung für die Errichtung einer Photovoltaikanlage beim Land OÖ einreichen.

Die Förderaktion des Landes Oberösterreich „PV macht Schule“ jährt sich heuer zum zweiten Mal. Mit dem ersten Förderprogramm wurden bereits 286 Schulen mit dem Zertifikat „Sonnenschule“ ausgezeichnet. Gefördert werden netzgekoppelte Photovoltaikanlagen von 0,5 bis 3 kWpeak Leistung, die auf oberösterreichischen Schulen neu errichtet werden. Dabei deckt die Förderung bis zu 75% der Investitionskosten ab. Das Programm richtet sich an Schulen, die im oö. Schulführer angeführt sind – Bundesschulen ausgenommen.

Ziel des Förderprogramms ist die Installation einer PV-Anlage auf den Dächern oberösterreichischer Schulen zu ermöglichen. Zudem sollen Themen wie Ökostrom und Stromsparen in die Klassenzimmer gebracht werden. Unterstützung finden die Lehrkräfte dabei mit fachgerechten Unterrichtsmaterialien und Seminaren. Aber auch der wirtschaftliche Aspekt darf nicht außer Acht gelassen werden. Die Sonne gilt als der größte Energielieferant unseres Planeten. Bereits 1 Stunde Sonneneinstrahlung reicht, um die gesamte Menschheit für 1 Jahr mit Strom zu versorgen. Mit der Errichtung einer Photovoltaikanlage kann bereits ein Großteil des genutzten Stromes selbst produziert werden. Dadurch erhöht sich auch der Anteil an Ökostrom und die Ausgaben für Stromkosten werden langfristig gesenkt.

Die Kriterien zur Erfüllung des Förderprogramms sind denkbar einfach: Der Stromertrag der Photovoltaikanlage ist mittels Anzeige an einer gut sichtbaren Stelle in der Schule anzuzeigen und zumindest die ersten drei Jahre auf www.pv-schule.at einzutragen. Weiteres muss mindestens eine Lehrperson an einem Schulungsseminar teilnehmen. Diese Kriterien dienen der Bewusstseinsbildung und sensibilisieren die junge Generation für die Verwendung Erneuerbarer Energiequellen.

Nach Beendigung der Förder- und Bauphase darf sich die jeweilige Schule „OÖ Solarschule“ nennen. Der stolze Titel wird vom Land OÖ erteilt.

Der Antrag auf die Landesförderung ist beim Amt der Oö. Landesregierung einzureichen.

 Quelle: www.pv-schule.at

Verwandte Artikel