• Mittwoch, 17. Januar 2018

Salzburg präsentiert sich attraktiv in Sachen erneuerbare Energien

Die Statistik Austria präsentierte unlängst die Zahlen zur EEG-Entwicklung im Bundesland Salzburg, die Ergebnisse können sich sehen lassen. Die erste Etappe des Zielpfands „Salzburg 2050: Klimaneutral. Energieautonom. Nachhaltig“ für 2020 ist bereits jetzt fast erreicht – pvnews.at berichtet:

Der Ausbau der erneuerbaren Energie geht mäßig, je nach Bundesland, voran, so liegt der Österreich-Schnitt im Jahr 2014 bei 33 Prozent, das Land Salzburg steht mit 45,6 Prozent eindeutig im Spitzenfeld – gemeinsam mit Niederösterreich. Diese Energien stammen 56 Prozent aus Biomasse, knappe 40 aus Wasserkraft und der Rest setzt sich aus Sonnen- und Windenergie zusammen. Bis zum Jahr 2020 möchte man die Treibhausgase um 30 Prozent senken, und die Hälfte des Energieverbrauchs grün decken – mitunter durch den 100 prozentigen Umstieg auf Fernwärme in den Salzburger Landesgebäuden. Vollkommen klimaneutral, energieautonom und nachhaltig ist das Ziel des Masterplans im Jahr 2050.

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„Die Fakten zeigen, dass wir den Zielen des Masterplans Klima und Energie 2020 Schritt für Schritt näher kommen“, betont Salzburgs Energielandesrat Josef Schwaiger. Zum UN-Klimagipfel äußert er sich: „In Paris wurde gerade der erste globale Klimaschutzvertrag geschlossen, während es in Salzburg bei Treibhausgasemissionen bereits große Fortschritte gibt. Private Haushalte, Dienstleitungen und Landwirtschaft konnten die Emissionen seit 1990 bereits um 37 Prozent reduzieren. Damit wir die Ziele des Masterplans erreichen, sind aber noch große Anstrengungen nötig. Waren die vergangenen zehn Jahre von der effizienten Nutzung von Biomasse geprägt, müssen wir nunmehr, um den Pfad beizubehalten, auf alle erneuerbaren Energietechniken zurückgreifen.“

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