• Mittwoch, 17. Januar 2018

Tschernobyl heute

Was wurde aus Tschernobyl?

Mehr als 100.000 Todesopfer und über 6 Millionen Europäer tragen von der Katastrophe gesundheitliche Schäden, wie Krebs, davon. Damals wurden mehrere 100.000 Menschen evakuiert. Was diese nun tun, was sich im Allgemeinen geändert hat und wie die Ukraine handelt? – pvnews.at klärt auf:

Noch heute arbeiten rund 3.500 Menschen im stillgelegten Atomkraftwerk um drei Reaktoren zu sichern. Strahlgifte wie Cäsium, Strontium und besonders Plutonium treten nach wie vor in die Umwelt. Jedoch gibt es einen Plan, ein sogenanntes „Jahrhundertprojekt“, das dieses Problem beheben soll.

Eine perfekte Lösung?

Bereits im Jahr 2007 wurde mit dem Bau eines Schutzmantels begonnen, die mit einer Größe von 257 x 164 x 110 Metern und einem Gewicht von 29.000 Tonnen die Reaktorruine wie ein Sarkophag umschließen wird. Bereits heuer soll dieses Projekt abgeschlossen werden, jedoch vertagen die Kosten in der Höhe von 1,6 Mrd. Euro die Fertigstellung auf Ende 2017 – bis dahin ignoriert Kiew die katastrophale Lage Tschernobyls.

„We don‘t care anymore!“

April 1986 – der Tag des Geschehens. Menschen, die ihr Zuhause aufgrund der Katastrophe verlassen mussten, wollen wieder nun wieder zurück. Diese Leute haben bereits ein Alter von über 60 erreicht und wissen, dass ihr Leben nicht mehr allzu lange dauert. So bestehen sie auf ihren letzten Willen – ihrer Sehnsucht nach ihrem Eigenheim – und beschließen, für ihre letzten Tage in das verstrahlte Gebiet zurückzukehren.

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