• Mittwoch, 17. Januar 2018

Preisverfall bei PV-Anlagen

Vom Luxus- zum Bedarfsgut:

Der Preisverfall der Photovoltaikmodule

Eine Technologie setzt sich durch, wenn der Preis für jedermann erschwinglich wird. Umso besser, wenn besagte Technologie zum Umstieg auf saubere Energiegewinnung maßgeblich beiträgt. Bei Photovoltaikanlagen ist schon seit Jahren genau diese Entwicklung zu beobachten – fallende Preise sorgen dafür, dass PV-Module auf den Dächern bereits zum gewohnten Anblick geworden sind.

Seit dem Jahr 2006 fielen die Preise pro kWp um 68%. Ende der Achtziger musste bei Kleinanlagen bis 10 kWp, welche vor allem bei Privatpersonen und Landwirtschaften zur Verwendung kommen, pro kWp Anlagenleistung noch durchschnittlich 15.000 Euro bezahlt werden, während im ersten Quartal 2013 dafür im Schnitt nur noch 1.684 Euro aufgewendet werden.

Bei Großanlagen mit einer Leistung zwischen 10 und 30 kWp fielen die Preise pro Kilowattpeak in dem kurzen Zeitraum von Juni 2010 bis Januar 2011 um 303 Euro –die Preissenkung nimmt mit steigender Anlagenleistung zwar ab, befindet sich aber ebenso in einer stetigen Entwicklung.

Steigende Nachfrage begründet Preisverfall

Woher aber kommt diese günstige Preisentwicklung? Vor allem die stark gestiegene Nachfrage ist für den Preisverfall verantwortlich. Die Module werden in Großmengen in Fertigungsstraßen produziert, der finanzielle Aufwand für die Erzeugung streut sich daher über größere Absatzmengen und wirkt sich positiv auf die Preise für Endkunden aus. Günstigere Preise steigern wiederum die Nachfrage – ein mehr als erfreulicher Effekt für diese Branche.

Für die Interessenten von Photovoltaikanlagen sind die Voraussetzungen im Moment vorteilhaft – unter Berücksichtigung der aktuellen Preise pro Kilowattpeak amortisieren die Kosten im Durchschnitt nach 7 bis 10 Jahren. Bei mindestens 25 Jahren Herstellergarantie stellt die Solarstromerzeugung mit Photovoltaik eine hochrentable Möglichkeit zur Energieversorgung dar.

 

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